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Trierer Liebfrauenkirche
Die Liebfrauenkirche zu Trier gehört kunsthistorisch zu den bedeutendsten gotischen
Kirchen in Deutschland. Erbaut wurde sie zwischen 1233 und 1283.
Der Baustil ist geprägt von Einflüssen der französischen Gotik, sowie regionaler Bautradtionen.
Die Liebfrauenkirche kann als eine der ersten gotischen Kirchen in Deutschland bezeichnet werden.
Sie steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trierer Dom. Zusammen mit diesem
bildete ihr Vorgängerbau in der Spätantike eine große Doppelkirchenanlage.
Restaurierung des Hauptchores (Nordseite):
Der Austausch von stark beschädigten Steinen im Bereich des Mauerwerks, der
profilierten Gesimse, sowie der Maßwerkfenster war nötig. Es wurde von uns besonders darauf
geachtet, die historische Oberflächenbearbeitung originalgetreu nachzuempfinden.
Jeder von uns restaurierte Stein wurde deshalb mit dem Zahnbeil, einem historischen Steinmetzwerkzeug, bearbeitet.
Dadurch erreichten wir die Angleichung des Aussehens der neuen und alten Steine.
Zum Versetzen und Verfugen der Steine wurde ein speziell gemischter historischer Kalkmörtel
eingesetzt, dessen Eigenschaften denen der mittelalterlichen Kalkmörtel nahekommt.
Im Bereich der Pfeilerabdeckungen wurden einzelne Abdecksteine ersetzt und
entsprechend den Originalen profiliert.
Der verwendete Sandstein für die neuen Werkstücke kommt aus den Udelfanger
Sandsteinbrüchen bei Trier. Von dort kam zum überwiegenden Teil auch das
mittelalterliche Material.
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